Eselsohren Stiftung & Sponsoring 4/2009

Interessante Hinweise aus der Stiftung & Sponsoring 4/2009, diesmal mehr lesenswert als clickenswert:

  • Interview “Weg mit der Schummelwirtschaft” mit Alexander Glück, Autor von “Die verkaufte Verantwortung: Das stille Einvernehmen im Fundraising”, Verlag “Stiftung & Sponsoring” 9/2009.
  • Bericht über ein Software-Anwenderforum zur Stiftungssoftware syprof

Eselsohren aus der Glocalist Review 237-238

Interessante Hinweise aus der Glocalist Review 237-238:

Microkredite entzaubert?

Der SPIEGEL berichtet in Ausgabe 31 vom 27.7.09 recht pauschal über eine nicht näher verwiesene Studie des MIT nach der Microkredite weniger signifikante Wirkung haben als bislang angenommen. Hier die Links dazu. Offenbar ist der Beitrag inspiriert von einem Beitrag “A partial marvel” im Economist und bezieht sich auf die Studie “Measuring the impact of microfinance in Hyderabad, India” des Poverty Action Lab am MIT. Mehr Links finden sich im Beitrag Microcredit RCTs in the Economist in David Roodman’s Microfinance Open Book Blog. Es bleibt zumindest die Erkenntnis, dass die Evaluation von Social Businesses eine große Herausforderung ist (und daß der SPIEGEL zu jeder Nachricht eine Online-Quellenangabe machen sollte).

Eselsohren StiftungsWelt 02-2009

Interessante Hinweise aus der StiftungsWelt 02-2009:

Good Practice Hinweise zu Stiftungen, die in ihrer Anlagestrategie Nachhaltigkeit betonen:

Hinweise zu Nachhaltigkeit:

Die Hinweise sind aus der Perspektive von Stiftungen und deren Anlagetätigkeit zu verstehen. Mit unserem Fokus hier auf  Social Business sind sie lediglich Hinweise und könnten helfen nachhaltiges Unternehmertum zu definieren.

Eselsohren Glocalist 36/37

Interessante Hinweise aus Glocalist Ausgaben 36 und 37:

  • mymicrocredit.org: Entstehende Plattform für Microkredite für Süd- und Mittelamerika. Anschubfinanzierung durch eine Hausverlosung.
  • fairix.de: Webhandelshaus für nachhaltige und fair gehandelte Produkte und Dienstleistungen.
  • GOOD GROWTH FUND: Investmentfonds mit einem Schwerpunkt in sozialen Investments, vor allem Mikrofinanz.

Genisis Studie: Social Impact Business

Die ca. 90 Seiten starke farbige Broschüre am A4 Format gibt einen überblick auf verschiedenste Social Businesses als Fallstudien in 9 Sparten mit jeweils zwei bis fünf Kurzdarstellungen.

Vor den eigentlichen Fallstudien wird die Methodik der Studie dargestellt und in die Thematik eingeführt. Der Gewinn liegt aus meiner Sicht in einer überzeugenden Klassifikation von Organisiations- und Finanzierungsstrukturen. Hier werden entlang der Dimension der ausgewogenen Verbindung von wirtschaftlichem und sozialen Nutzen in einem Geschäftsbetrieb die Strukturen herausgearbeitet: Separate Bottom Line mit getrennter unternehmerischer und sozialer Tätigkeit, einem Trade-Off Modell in dem eine Entscheidung zugungen einer Seite fällt und dem Win-Win Modell bei dem der Erfolg der beiden Tätigkeiten korreliert.

Die Fallstudien selber sind sehr kompakt (1 Seite) dargestellt und mit graphisch hervorgehobenen würdigenswerten Kennzahlen versehen. Für Details ist wenig Raum, dafür sind die Darstellungen im Stil von “Executive Summaries” schnell erschließbar.

Der letzte Teil ist eine Übersetzung der Fallstudien jeweils in Englische.

Die Broschüre ist sehr gut als Werbung für das Konzept Social Impact Business geeignet und gibt durch die Fallstudien ein sehr anschauliches Bild ab. Wer sich länger mit der Thematik beschäftigt wird viele der Beispiele schon kennen, hat aber ein gutes Mittel an der Hand um das Thema selber weiterzuvermitteln.

Zu bestellen ist die Veröffentlichung über das Genesis Institut.

Social Entrepreneurs im SPIEGEL

Auch im SPIEGEL etwas Sichtbarkeit für Social Entrepreneurs: Rettung der Welt mit Eistee

Stromspar-Check.de

Sehr gut, das Projekt „Stromspar-Check“ für einkommensschwache Haushalte unterstützt alle die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld erhalten durch Beratung bei Stromsparmaßnahmen. Die Berater selber sind Langzeitarbeitslose und gleichzeitig werden kostenlos kostenlos Energiesparlampen, Wasserperlatoren, TV-Abschalter oder schaltbare Steckerleisten eingebaut (die Finanzierung von Energiesparinvestitionenen erübrigt sich also…). Für alle Beteiligten also eine Win-Situation.

VISION SUMMIT 2009

Am 7./8. November 2009 findet der VISION SUMMIT 2009 statt.

Aufforsten und Zertifikate verkaufen

In der taz vom 24.3.2009 ist ein interessanter Artikel Eine saubere Anlage zu Aufforstungsfonds. Hier finanzieren Anleger Aufforstung von Flächen und deren Bewirtschaftung. Der interessante Dreh kommt weiter unten: Die Anleger erhalten CO2 Zertifikate, die handelbar sind und damit erwirtschaftete Eigenmittel darstellen.